Switzerland Packaging Ordinance: Complete Guide to New Packaging Rules and Compliance

Die neue Verpackungsverordnung der Schweiz: Ein Überblick über die neuen Vorschriften für Verpackungsdesign, Recycling und die Einhaltung der Vorschriften

Die neue Verpackungsverordnung der Schweiz markiert einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise, wie Verpackungen in den kommenden Jahren gestaltet, verwaltet und recycelt werden. Die Verordnung führt zwar verbindliche Recyclingziele und umfassendere Anforderungen an Verpackungen ein, ermutigt Unternehmen aber auch dazu, ihre Verpackungsstrategien zu überdenken, um eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft zu fördern.

Obwohl die Verordnung erst Anfang 2027 in Kraft treten wird, sollten Unternehmen bereits jetzt mit den Vorbereitungen beginnen. Die Überprüfung der Verpackungsmaterialien, die Stärkung der Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Verbesserung der Compliance-Prozesse bereits heute können Unternehmen dabei helfen, sich effizienter anzupassen, sobald die neuen Anforderungen gelten.

Neue Erwartungen an das Verpackungsdesign

Eines der Hauptziele der neuen Verpackungsverordnung ist es, Verpackungen zu fördern, die leichter zu recyceln sind und Ressourcen effizienter nutzen. Von den Unternehmen wird erwartet, dass sie unnötige Verpackungen auf ein Minimum reduzieren, die Materialauswahl verbessern und den Einsatz von Recyclingmaterialien wo immer möglich erhöhen.

Diese Massnahmen zielen darauf ab, Verpackungsabfälle zu reduzieren und gleichzeitig die langfristigen Nachhaltigkeitsziele der Schweiz zu unterstützen. Da sich die Erwartungen der Kunden und die gesetzlichen Anforderungen ständig weiterentwickeln, können Unternehmen, die auf ein kreislauforientiertes Verpackungsdesign setzen, zudem ihre betriebliche Effizienz steigern und ihr Umweltengagement stärken.

Beim Verpackungsdesign geht es nicht mehr nur darum, Produkte zu schützen. Es spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und der Förderung einer Kreislaufwirtschaft.

Recycling wird zu einer gemeinsamen Verantwortung

Die Verordnung führt verbindliche Recyclingziele ein, darunter eine Mindestrecyclingquote von 55 % für Einweg-Kunststoffverpackungen und von 70 % für Getränkekartons bis zum Jahr 2032. Zur Unterstützung dieser Ziele wird von Unternehmen, die Einweg-Kunststoffverpackungen auf dem Schweizer Markt in Verkehr bringen, erwartet, dass sie sich an getrennten Sammelsystemen beteiligen, die die Recyclingleistung verbessern.

Anstatt das Recycling als einen Vorgang zu betrachten, der erst nach der Entsorgung von Produkten beginnt, regt die Verordnung Unternehmen dazu an, die Recyclingfähigkeit bereits bei der Gestaltung der Verpackungen zu berücksichtigen. Dies schafft Möglichkeiten, die Materialrückgewinnung zu verbessern und gleichzeitig den Verpackungsabfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

Verbesserung der Einhaltung von Verpackungsvorschriften

Zur Vorbereitung auf die neue Verpackungsverordnung der Schweiz sollten Unternehmen den Schwerpunkt auf die Stärkung ihrer Compliance-Prozesse über den gesamten Verpackungslebenszyklus hinweg legen. Zu den wichtigsten zu überprüfenden Bereichen gehören:

  • Verpackungsmaterialien bewerten, um sicherzustellen, dass sie die Recyclingfähigkeit fördern und mit den Zielen der Kreislaufwirtschaft im Einklang stehen.
  • Prüfen Sie die Unterlagen des Lieferanten, um die Materialzusammensetzung, den Recyclinganteil und weitere konformitätsrelevante Informationen zu überprüfen.
  • Verbessern Sie das Verpackungsdatenmanagement durch die Führung genauer und leicht zugänglicher Aufzeichnungen, um die Berichterstattung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu unterstützen.
  • Die internen Compliance-Prozesse stärken, um die Leistung der Verpackungen zu überwachen und sich an sich ändernde Vorschriften anzupassen.
  • Beobachtung der regulatorischen Entwicklungen in der Schweiz und in Europa, um einheitliche Compliance-Strategien über mehrere Märkte hinweg zu gewährleisten.

Wenn Unternehmen diese Maßnahmen frühzeitig ergreifen, können sie Compliance-Risiken verringern, ihre betriebliche Effizienz steigern und sich auf künftige Verpackungsvorschriften vorbereiten.

Regulatorische Änderungen in eine langfristige Verpackungsstrategie umsetzen

Die neue Verpackungsverordnung der Schweiz spiegelt allgemeine regulatorische Trends wider, die die Zukunft der Verpackungen in ganz Europa prägen. Ähnlich wie die Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) fördert die Verordnung die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, indem sie recycelbare Verpackungen, eine verbesserte Ressourceneffizienz und eine stärkere Herstellerverantwortung unterstützt.

Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihr Verpackungsportfolio zu überprüfen, Möglichkeiten zur Verbesserung der Recyclingfähigkeit zu identifizieren und das Verpackungsdatenmanagement zu stärken. Investitionen in ein besseres Verpackungsdesign und in Compliance-Prozesse können dazu beitragen, künftige betriebliche Herausforderungen zu verringern und gleichzeitig langfristige Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Ein Blick in die Zukunft

Die neue Verpackungsverordnung zeigt, dass sich die Verpackungsvorschriften zunehmend auf den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen konzentrieren und nicht mehr nur auf die Abfallwirtschaft. Unternehmen, die bei der Verpackungsgestaltung, beim Recycling und bei der Einhaltung der Vorschriften proaktiv vorgehen, sind besser aufgestellt, um den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und in einem sich rasch verändernden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

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